In der Schweiz selbstständig werden


Diese Domain Kaufen

Selbstständig

Selbstständig machen in der Schweiz: Das sollte man wissen.

Wer sich in der Schweiz selbstständig machen will, der muss einige Dinge berücksichtigen. Zwar kann sich jede Person in der Schweiz selbstständig machen, doch muss sie dafür zunächst drei grundlegende Aufgaben meistern: Die Statuten beim Notariat aufsetzen, das Grundkapital bei der Bank einzahlen und das Unternehmen beim Handelsregisteramt anmelden.

Auch Einzelpersonen können sich in der Schweiz selbstständig machen. Sie müssen sich, sofern sie keine Gesellschaft gründen wollen, bei der AHV anmelden. Aber Vorsicht: Die AHV gibt nicht jedem Antrag statt. Immer dann, wenn zu befürchten ist, dass man von nur einem einzigen Auftraggeber abhängig ist, wird man nicht als selbstständig anerkannt. Der eine Auftraggeber wird dann Pflichten erfüllen müssen, wie in einem normalen Angestelltenverhältnis.

 

Wie sieht es mit dem Handelsregistereintrag aus?

Jeder Selbstständige in der Schweiz kann sich ins Handelsregister eintragen lassen. Wer ein Einzelunternehmen gründet, muss die Eintragung aber nur dann vornehmen, wenn der jährliche Umsatz 100.000 Schweizer Franken übersteigt. Ansonsten ist die Eintragung freiwillig.

Ob der Eintrag ins Handelsregister sinnvoll ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Bei offenen Verbindlichkeiten haben die Gläubiger im Falle der Handelsregistereintragung die Möglichkeit, über das Vermögen des Unternehmers Konkurs eröffnen zu lassen. Allerdings zeugt es von einer höheren Seriosität, wenn man sich ins Handelsregister eintragen lässt.

 

Grundlegende Bestimmungen zum Einzelunternehmen in der Schweiz

Grundsätzlich braucht man in der Schweiz kein Eigenkapital, um sich mit einem Einzelunternehmen selbstständig zu machen. Allerdings ist ein gewisses Eigenkapital in der Praxis wichtig, um die Anlaufzeit zu überbrücken, in der die Einnahmen oft niedriger ausfallen, als die Ausgaben.

Zudem darf man auch in der Schweiz keinen Fantasienamen für sein Einzelunternehmen verwenden, sondern muss dieses in jedem Fall den Nachnamen des Gründers beinhalten. Fantasienamen können jedoch als Zusatz genutzt werden. Wichtig ist es, vorab beim kantonalen Handelsregisteramt zu prüfen, ob der gewünschte Name dem Gesetz entspricht.

Die Buchhaltung kann bei freiwillig oder nicht ins Handelsregister eingetragenen Einzelunternehmen schriftlich durch eine Auflistung der Einnahmen und Ausgaben erfolgen. Die Belege sind über zehn Jahre hinweg aufzubewahren. Die doppelte Buchführungspflicht ergibt sich nur für Unternehmen, die ins Handelsregister eingetragen werden müssen. Ab einem Jahresumsatz von mindestens 100.000 Schweizer Franken ist man zudem mehrwertsteuerpflichtig.